Neuigkeiten/Presse
13.02.2017, 10:24 Uhr
Qualitative und bedarfsgerechte Begleitung und Beratung vor, während und nach der Geburt in Hessen
Hebammenversorgung
Hebammen und Geburtshelferinnen und -helfer leisten mit hohem Engagement eine wichtige und unersetzliche Arbeit. Durch ihre Unterstützung und Beratung der Eltern rund um die Geburt tragen sie in erheblichem Maße zu einem späteren Kindeswohl bei.
Für die hessische Landesregierung hat es daher höchste Priorität, dass Hebammen auch in Zukunft, Eltern bei der Geburt unterstützen können. Hierfür bedarf es einer nachhaltigen Sicherstellung dieser qualifizierten Fachkräfte, damit angehende Mütter zum Einen auf das Fachwissen zurückgreifen können, aber auch vor allem die freie Auswahl des Geburtsortes wählen können. „Der hessischen Landesregierung ist es daher ein besonderes Anliegen, auch in Zukunft eine qualitätsgesicherte geburtshilfliche Versorgung in Hessen zu gewährleisten“, so der Abgeordnete und CDU-Generalsekretär, Manfred Pentz.

Besonders unerfreulich in diesem Zusammenhang ist es, dass für die steigenden Berufshaftpflichtprämien der freiberuflichen Hebammen bisher keine langfristige und tragfähige Lösung auf Bundesebene mit Zustimmung aller Beteiligten gefunden wurde. Die hessische Landesregierung setzt sich daher seit mehreren Jahren für Verhandlungen der Vertragspartner ein, um eine notwendige bundespolitische Lösung der Haftpflichtproblematik zu erreichen. „Es ist ein unbefriedigender Zustand, dass nach wie vor keine Lösung für diese Problematik gefunden werden konnte. Wir begrüßen daher die Initiative der hessischen Landesregierung für eine Lösung einzutreten. Es zeigt zugleich auch, welche hohe Bedeutung Hebammen für die Landesregierung haben. Es muss im Interesse aller sein, eine zeitnahe Lösung zu finden“, so Pentz abschließend.