Neuigkeiten/Presse
27.03.2018, 16:49 Uhr
Kapazitätsprobleme auf der Odenwaldbahn. „Neue Ideen ins Auge fassen um einen zuverlässigen Nahverkehr zu bieten.“
Immer häufiger treten derzeit Probleme auf der Strecke der Odenwaldbahn auf. Dies äußert sich durch überfüllte Züge, Verspätungen und, durch die derzeit herrschende Situation, überlastetes Personal. Insbesondere für Berufspendler sind massive Verspätungen oder die Gefahr der Nichtmitnahme unzumutbar. Gerade in der stetig wachsenden Rhein-Main-Region ist ein zuverlässiges ÖPNV-Netz jedoch unabdingbar. Laut RMV sind die derzeitigen Probleme auf der Strecke der Odenwaldbahn auf das Zusammentreffen von ungeplanten, umfangreichen Instandhaltungsarbeiten zurückzuführen. Öffentlich bekannt gegeben wurde, dass diese Fahrzeuge in nächster Zeit wiedereingesetzt werden sollen und sich die derzeitige Situation entspannen wird.
Manfred Pentz, Landtagsabgeordneter des Wahlkreises 52 und Generalsekretär der CDU Hessen, hat wegen der derzeitigen Probleme bereits Kontakt zu den verantwortlichen Betreibern aufgenommen. Sein Vorschlag bezüglich des zukünftigen Einsatzes von Doppelstockwägen auf der Strecke der Odenwaldbahn, um für alle eine komfortablere Situation herzustellen, wurde vom RMV zurückgewiesen. In der Begründung heißt es, dass Doppelstockwägen langsamer beschleunigen, als die derzeit genutzten Züge. Zudem benötigen diese Wägen zusätzliche Triebzüge, die zur Kapazitätssteigerung eine Vergrößerung der Zuglänge bedeuten. Der Einsatz von solch langen Zügen ist an einigen Stellen der Odenwaldbahnstrecke aus infrastrukturellen Gründen nicht möglich. „Grundsätzlich müssen die Probleme auf der Strecke der Odenwaldbahn behoben werden und eine zuverlässige Lösung für die Zukunft gefunden werden. Die Stärkung der ÖPNV-Infrastruktur ist der einzige Weg, um die stetig wachsende Region vor weiteren Verkehrsproblemen zu bewahren. Auch die Attraktivität einzelner Gemeinden im Umfeld größerer Städte wird dadurch erheblich beeinflusst. Wir müssen daher mit allen Beteiligten über die vorliegenden Konzepte sprechen und neue Ideen ins Auge fassen, um den Bürgerinnen und Bürgern einen zuverlässigen Nahverkehr zu bieten“, so

Und weiter: „Eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur und ein attraktives ÖPNV-Angebot haben für mich oberste Priorität. Dafür werde ich arbeiten und gemeinsam mit dem Rhein-Main-Verkehrsbund nach Lösungen für die aktuellen Herausforderungen suchen. Ich möchte den ÖPNV für die Zukunft stärken und ausbauen. “ Zurzeit wird eine Machbarkeitsstudie ausgeschrieben, die untersuchen soll, welche Maßnahmen langfristig notwendig sind, um die steigende Fahrgastnachfrage zu bewerkstelligen.

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