Pentz kritisiert Schellhaas’ Lamento über niedrige Wahlbeteiligung bei Landratswahl als „unaufrichtig“ – „SPD hat Zusammenlegung mit der Europawahl aus taktischen Gründen abgelehnt“

Die Betroffenheit des neuen Landrats Klaus-Peter Schellhaas (SPD) über die extrem niedrige Wahlbeteiligung von nur 31,7 % bei der Landratswahl am vergangenen Sonntag ist aus Sicht des CDU-Kreisvorsitzenden Manfred Pentz „unaufrichtig“. „Auch ich finde ein so geringes Interesse seitens der Bürger alarmierend.

Aber es hätte die Möglichkeit gegeben, die Wahlbeteiligung durch eine Zusammenlegung der Landratswahl mit der Europawahl zu erhöhen, da die Wähler generell größeres Interesse an den europäischen Wahlen zeigen.“ Einen entsprechenden Antrag der CDU-Kreistagsfraktion hätten Klaus-Peter Schellhaas und seine Partei allerdings aus wahltaktischen Gründen abgelehnt, kritisiert Pentz.

„Vor diesem Hintergrund kann ich es nicht als besonders glaubwürdig ansehen, wenn sich Schellhaas jetzt über die geringe Wahlbeteiligung besorgt zeigt. Das hätte er sich vorher überlegen sollen!“ Eine Zusammenlegung wäre auch angesichts der Tatsache sinnvoll gewesen, dass immer mehr Kommunen Schwierigkeiten haben, ihre Wahlvorstände zu besetzen, so der CDU-Politiker. „Die zeitliche Belastung für die ehrenamtlichen Wahlhelfer ist sehr hoch. Wenigstens einen der zahlreichen Wahltermine in diesem Jahr hätte man den Helferinnen und Helfern in unserem Landkreis ersparen können.“

Quelle: CDU Kreisverband Darmstadt-Dieburg

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