Manfred Pentz MdL besuchte mit Europaausschuss des Landtags EU-Energiekommissar Günther Oettinger in Brüssel - „CDU steht für Besonnenheit und Verantwortung in der aktuellen Diskussion um die Sicherheit und Restlaufzeiten deutscher Atomkraftwerke“

Kernkraftwerke

„Die CDU-Landtagsfraktion begrüßt den von Bundeskanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten eingeschlagenen Weg der Sicherheitsüberprüfung aller deutscher Kernkraftwerke. Angesichts der schrecklichen Naturkatastrophe in Japan und der daraus folgenden Situation in den japanischen Kernkraftwerken ist das Innehalten in der Frage der Energieversorgung in Deutschland klug und notwendig. Der nukleare Notstand in den japanischen Kernkraftwerken erfordert Antworten auf die Frage, welche sicherheitsbezogenen Konsequenzen aus diesen Ereignissen für die Kernkraftwerke in Deutschland und damit auch in Biblis zu ziehen sind. Sicherheit hat weiterhin für uns absoluten Vorrang. Deshalb werden alle Kernkraftwerke jetzt erneut überprüft, obwohl sich die konkrete Sicherheitslage der deutschen Kernkraftwerke nicht verändert hat. Dennoch ist es richtig, auf die begründeten Ängste der Menschen einzugehen und sachorientiert nach verantwortungsvollen Lösungen zu suchen. Die CDU ist hier die Partei der Besonnenheit und der Verantwortung“, sagte das Europaausschussmitglied, Manfred Pentz, anlässlich eines am Dienstag dieser Woche stattgefundenen Besuches in Brüssel im Zusammenhang mit der Diskussion um die Sicherheit deutscher Kernkraftwerke.

 „In diesem Zusammenhang ist das Verhalten von SPD, Grünen und Linkspartei in den vergangenen Tagen wenig an der Sache orientiert. 23 Pressemeldungen wurden von den o.g. Parteien in Hessen seit Samstag zum Thema abgesetzt, in keiner einzigen davon werden praxistaugliche Lösungsvorschläge für die Energieversorgung der Zukunft gemacht. Wir haben in Deutschland, im Gegensatz zu fast allen anderen Ländern dieser Erde, beschlossen, aus der Kernenergie auszusteigen. Es genügt in unserem hoch technologiesierten Land aber nicht, einfach nur abzuschalten. Wir müssen auch eine Antwort darauf geben, wie wir in Zukunft eine sichere, saubere, bezahlbare und ausreichende Energieversorgung in Deutschland sicherstellen wollen. Dazu gehört auch die Frage des Energiepreises neu zu definieren und die Frage vom Ausbau des Stromleitungsnetzes zu betrachten und den Menschen zu sagen, was auf sie zukommt“, fordert Pentz.

„Angesichts von 433 weltweit sich in Betrieb befindenden Kernkraftwerken halte ich eine europäische, aber auch eine internationale Beratung über die künftige Energieversorgung – einschließlich der notwendigen Sicherheitsfragen – für erforderlich“, so Pentz abschließend.
 

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