CDU Kreisverband Darmstadt-Dieburg

Prof. Dr. Sven Simon MdEP spricht zur Einwanderung und der doppelten Staatsbürgerschaft

Kreisparteitag der CDU Darmstadt-Dieburg im Vorfeld der Landtagswahl am 8. Oktober 2023

Der CDU-Kreisverband Darmstadt-Dieburg hatte seine Delegierten und Mitglieder zum Kreisparteitag am 10. Februar 2023 in die Kulturhalle nach Münster eingeladen. Als Ehrengast konnte Versammlungsleiter und Erster Kreisbeigeordneter Lutz Köhler den Europaparlamentsabgeordneten Prof. Dr. Sven Simon begrüßen.
Zunächst stand die Wahl der besonderen Delegierten des Kreisverbandes für den Landesparteitag der CDU Hessen am 24. Juni 2023 in Darmstadt, der die Landesliste für die Landtagswahl am 8. Oktober 2023 aufstellt, auf der Tagesordnung. 
 
Der örtliche Landtagsabgeordnete und Generalsekretär der CDU Hessen Manfred Pentz richtete in seinem Grußwort den Blick ebenfalls auf die bevorstehende Landtagswahl. Er rief die anwesenden Mitglieder auf, sich aktiv am Prozess der Erarbeitung des Landtagswahlprogrammes zu beteiligen. Außerdem wünschte er den Bürgermeisterkandidaten Thorsten Winkler (Dieburg), Mark Pullmann (Groß-Zimmern), Heiko Handschuh (Fischbachtal) und Alexander Kreissl (Seeheim-Jugenheim) viel Erfolg für die jeweiligen Bürgermeisterwahlen in diesem Jahr.
 
Im Anschluss begeisterte der Europaparlamentsabgeordnete und Universitätsprofessor Prof. Dr. Sven Simon die Christdemokraten mit seiner Rede zur Einwanderung und doppelten Staatsbürgerschaft. Er ging dabei auch auf die Signale aus den Landkreisen, Städten und Gemeinden ein, denn diese seien klar und deutlich. „Wir können nicht mehr, die Aufnahmekapazitäten sind erschöpft, wir stoßen faktisch an Grenzen“, so die Reaktionen der Kommunen laut dem CDU-Politiker. „Der Kurs von Nancy Faeser und der Ampel die Außengrenzen unbeschränkt offenzuhalten ist nicht nur deshalb falsch, weil er uns überfordert, er ist vor allem auch deshalb falsch, weil er die Axt an die Wurzel des europäischen Integrationsprojekts legt.“
Gemeinsames Ziel aller müsse es doch sein, dass sich Zuwanderer wie in Kanada oder Australien in der ersten, zweiten und dritten Generation als vollwertige Deutsche fühlen könnten, die mit Stolz auf dieses Land und ihren Platz darin blicken.
„Weder Grüne noch AfD haben ein Interesse an einer differenzierten Betrachtung von Migration, die vom Individuum und seinen Zielen ausgeht. Beide zeichnen wahlweise eine Karikatur von Migration als Allheilmittel oder als Grundübel aller Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Und in dieser Auseinandersetzung ist es so wichtig für den sozialen Frieden in unserem Land, dass wir als Union unsere Stimme für einen dritten Weg erheben: Fachkräfte willkommen heißen, Schutz bieten, Migration in Sozialsysteme verhindern“, so das Fazit des Europaabgeordneten.
 
„Unsere Ziele für 2023 sind eine erfolgreiche Landtagswahl mit dem Gewinn aller drei Direktmandate durch Peter Franz, Maximilian Schimmel und Manfred Pentz sowie eine weiterhin CDU-geführte Landesregierung unter Ministerpräsident Boris Rhein. Natürlich werden wir auch die Bürgermeisterkandidaten und die örtlichen CDU-Verbände unterstützen und wünschen ihnen ebenfalls viel Erfolg“, so Lutz Köhler abschließend.