CDU Kreisverband Darmstadt-Dieburg

Papier ist ein Stoff mit vielen Fassetten

Senioren-Union der CDU Groß-Zimmern besucht die TU Darmstadt

Papier, ein Stoff der auf vielfältige Weise unseren Alltag begleitet, war der Gegenstand eines Besuches der Senioren-Union der CDU Groß-Zimmern in der Technischen Universität Darmstadt. Dr.-Ing. Heinz-Joachim Schaffrath, der Leiter der Arbeitsgruppe Papierphysik, hatte die Seniorinnen und Senioren eingeladen, um ihnen das Papier über die Verwendung als Schreib- und Verpackungsmaterial hinaus nahe zu bringen. 

Interessierte Senioren im Papierlabor der TU Darmstadt. Vorne rechts die Vorsitzende Marion Thürmer, daneben die beiden
Papiermacherinnen Karin-Jutta Sander und Maria Adamek. Hinten Zweiter von links Laborleiter Dr.-Ing. Joachim SchaffrathInteressierte Senioren im Papierlabor der TU Darmstadt. Vorne rechts die Vorsitzende Marion Thürmer, daneben die beiden Papiermacherinnen Karin-Jutta Sander und Maria Adamek. Hinten Zweiter von links Laborleiter Dr.-Ing. Joachim Schaffrath

Immer vom Rohstoff Holz ausgehend, kann Papier in vielen Varianten verwendet werden. Dabei müssen die verschiedenen Papiere immer wieder anderen Eigenschaften besitzen. „An Schreibpapier werden andere Anforderungen gestellt, als an ein Papier, das für Teebeutel benötigt wird“, erklärte Dr. Schaffrath anschaulich. Ebenso anschaulich verdeutlichte er den Weg vom Baumstamm über den Zellstoff zum fertigen Papier. Holz ist zwar ein nachwachsender Rohstoff, aber es dauert viele Jahre bis ein Baum gewachsen ist. Deshalb ist es schon seit vielen Jahre gesetzlich geregelt, dass immer nur soviel abgeholzt werden darf, wie nachwächst. Dies gilt als ältestes Nachhaltigkeitgesetz Deutschlands. Da Holz nicht unbegrenzt zur Verfügung steht, ist Recycling ein immer wichtiger werdendes Thema. Dass diese Papiere immer besser geworden sind und heute schon hohen Ansprüchen genügen, daran haben Institute wie das in Darmstadt einen großen Anteil. 2024 betrug die Resyclingquote schon 84 Prozent der benötigten Papiermenge.
Aber nicht nur theoretisch kamen die interessierten Senioren mit der Papierherstellung in Berührung. Im Labor konnten sie selbst ein Blatt Papier wie zu Gutenbergs Zeiten herstellen. Die Senioren waren mit Begeisterung dabei. Wer es wollte, konnte ein selbstgeschöpftes Blatt Papier mit nach Hause nehmen.
Der interessante Ausflug in die Welt einer wissenschaftlichen Einrichtung ging bei einem gemeinsamen Abendessen im Traditionsgasthaus „Grohe“ zu Ende. Hier dankte Marion Thürmer, Vorsitzende der Senioren-Union der CDU Groß-Zimmern, Dr. Schaffrath für die Einladung und für die spannende Führung durch die Welt des Papieres.
Die nächste Veranstaltung der Senioren-Union ist der Kräppelnachmittag am 6. Februar im Glöckelchen in Groß-Zimmern.